| Wegekreuze in der Eifel |
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Geschichte In früheren Jahren war es in der Eifel ein geflügeltes Wort, wenn man sagte: "Us dr Nut (Not) kütt mr eri dr Dut (Tod)." Dieses sollte bedeuten, daß das Sterben in besonderem Sinne eine erlösende, manchmal aber auch eine komische Seite aufzuweisen vermag. So ist uns eine Schmunzelgeschichte, die wir in weiterem Sinne dem Brauchtum der sieben Fußfälle zuschreiben können, von Eifelbauern Mattes Spirkel, der im Sterben lag, überliefert. Sie handelt vom "Beten um baldige Erlösung vorn schweren Leiden" am Sterbebett:
»Ach Gott, das Scheiden von dieser buckligen Welt fiel ihm nicht schwer. Das Leben an der Seite seiner geizigen Frau war freudlos geblieben; es war ein einziges Placken und Schinden gewesen. Sie war so geizig wie ein abgenagter Knochen, nichts hatte sie ihm gegönnt. Auch wird des Öfteren gesagt, dass der Verstorbene einen "schönen Tod" hatte. So soll einmal, nach dem Ableben eines Verwandten, jemand auf die Frage: "Ist er denn gut gestorben?" geantwortet haben: "Oh, dän oß esu schihn jestorwe, esu schihn, m’r hatten oos wahr Pläsir drän!" |